Kurse / Workshops:

Am 22.04.2017 startet das Kursprogramm der Hamburger Gitarrentage mit einem Meisterkurs mit Rafael Aguirre. Hamburgs Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) sind in 2017 bei allen klassischen Meisterkursen herzlich zu einer kostenlosen passiven Teilnahme eingeladen


Hierzu reicht es aus, sich über das entsprechende Formular auf der Website www.hamburger-gitarrentage.de anzumelden


Die Teilnahme ist grundsätzlich passiv, es besteht aber die Möglichkeit, sich für eine aktive Teilnahme bei der GitarreHamburg.de gGmbH zu bewerben. Hierzu bei der Anmeldung die Option "aktiv" anklicken" und zudem folgende Informationen per eMail an info@gitarrehamburg.de senden:


- Musikalischer Lebenslauf (wie lange Unterricht, Wettbewerbsteilnahmen, wichtige Auftritte u.ä.)

- Name des Lehrers / ggf. Musikschule

- Link auf mögliche Ton- und Viedeoaufnahmen - können auch per Post an folgende Adresse gesendet werden:


GitarreHamburg.de gemeinnützige GmbH, Kurzer Kamp 16, 22339 Hamburg


Den Bewerben teilen wir spätestens eine Woche vor Kursbeginn mit, ob sie ein Teilnahmestipendium erhalten und aktiv teilnehmen können.

Als passiver Teilnehmer kann man den Podiumsunterricht aus der sehr interessanten Perspektive des Beobachters und Zuhörers miterleben.


Im Unterricht wird - anhand von selbst vorbereiteten Stücken - an den unterschiedlichsten Themen wie musikalischer Gestaltung, Spieltechnik, Haltung, Zusammenspiel usw. gearbeitet.


Das Konzert des jeweiligen Dozenten im Rahmen der Hamburger Gitarrentage ist in der Teilnahme nicht enthalten. Karten für das Konzert können über Eventim oder alle bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

2016.12.06 - 06:41


Konzert: 21.04.2017 - 20:00Uhr

Rafael Aguirre Miñarro


Mit zwölf ersten Preisen in wichtigsten Wettbewerben auf der ganzen Welt gekrönt - mehr als jeder andere spanische Gitarrist seiner Generation - wird er von Publikum und Fachkritik mit großem Beifall und Anerkennung begrüßt und versetzt sein Publikum in Erstaunen, wo immer er auftritt.

Rafael Aguirre Miñarro gelingt es sein Publikum mit höchster musikalischer Intensität zu berühren. Befreit von jeglicher spieltechnischen Beschränkung fasziniert der junge Spanier auch diejenigen, die mit der klassischen Gitarre bisher noch recht wenig anzufangen wussten. Diese Fähigkeit ist selbstverständlich viel wichtiger, als die lange Liste der Wettbewerbserfolge und ein echter Glücksfall für die Gitarrenszene.


Geboren 1984 in Malaga begann Rafael Aguirre Miñarro seine musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren und schloss sein Studium am Konservatorium von Málaga mit höchster Auszeichnung ab. Im Alter von 16 Jahren debütierte er mit dem „Concierto de Aranjuez“ und dem Málaga Jugendsinfonieorchester auf einer Tournee durch Spanien und Marokko. Während der Ausbildung ermöglichte ihm seine außergewöhnliche Begabung an Meisterkursen mit namhaften Persönlichkeiten wie Joaquin Clerch, Angel Romero, Manuel Barrueco, Leo Brouwer, David Russell, Alirio Díaz und Roberto Aussel, teilzunehmen.


2016.12.06 - 06:41


Konzert: 17.06.2017 - 20:00Uhr

David Russell


Schon während seines Studiums am Royal Conservatory in London gewann David Russell zweimal den Julian-Bream-Gitarrenpreis und erhielt ein Stipendium der Ralph-Vaughan-William-Stiftung. Später wurde er erster Preisträger beim Segovia-Wettbewerb,gewann den José-Ramirez-Wettbewerb sowie Spaniens prestigeträchtigen Fráncisco-Tarrega-Wettbewerb.

Für seine CD „Aire Latino“ wurde ihm der Grammy Award in der Kategorie „Best Instrumental Soloist Performance without Orchestra“ verliehen. Komponisten wie Guido Santórsola, Jorge Morel, Francis Kleynjans, Carlo Domeniconi und Sérgio Assad widmeten ihm Werke. In Anerkennung seines großen Talents und seiner internationalen Karriere, wurde David Russell 1997 in London mit dem Titel „Fellow of the Royal Academy of Music“ ausgezeichnet. Weltweit erhält er begeisterte Kritiken für seine großartige Technik und sein Publikum schätzt die scheinbar mühelose Präsentation des anspruchsvollen Repertoires. Er gastiert regelmäßig in den großen Konzerthäusern von New York, London, Tokio, Los Angeles, Amsterdam, Toronto oder Madrid.

Seine CD-Aufnahmen beinhalten Bach-Transkriptionen, Musik von Händel und Scarlatti sowie Musik des 19. Jahrhunderts bei GHA. Seit 1995 hat David Russell einen Exklusivvertrag bei Telarc International, wo er in den letzten Jahren CDs mit Kompositionen von Agustin Mangoré, Federico Moreno Torroba, Baroque Music, „Reflections of Spain“ und die Rodrigo-Konzerte für Gitarre und Orchester veröffentlichte.

2016.12.06 - 06:41


Konzert: 22.09.2017 - 20:00Uhr

Aniello Desiderio


Schon im Alter von acht Jahren gab der aus Neapel stammende Aniello Desiderio sein erstes öffentliches Konzert und wurde ein Jahr später vom italienische Fernsehen RAI UNO portraitiert. Im gleichen Jahr gewann er den ersten seiner insgesamt 18 internationalen Gitarrenwettbewerbe.

Seit diesem Zeitpunkt spricht die Kritik nur noch in Superlativen über ihn und bezeichnet ihn als „Genius“ oder „Orpheus der Gitarre“. Seine internationale Kariere begann 1989 beim International Guitar Festival in Volos (Griechenland). Dieser Auftritt markierte den Start seiner internationalen Karriere als Konzert-Gitarrist; danach konzertierte er weltweit als Solist und mit Orchester u. a. in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Holland, Spanien, Griechenland, Italien, Dänemark, Polen, Ungarn, Türkei, Kuba, Venezuela, Japan oder Kolumbien.

Desiderio war zu Gast bei allen großen Festivals, u. a. beim Musikfest Bremen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Rheingau Musik Festival (Deutschland), beim I Pomeriggi Musicali, Megaride oder bei Radio France. Im Nov. 1996 gab er sein New York Debut. Es folgten weltweite Auftritte u. a. in Tokio, Rom, Prag, Amsterdam, Budapest, Athen, Havanna, Colombo, Caracas, Istanbul, München und Berlin.<7p>

Im Mai 1999 produzierte die ARD/ Bayerischer Rundfunk mit Aniello Desiderio in Neapel einen Musikfilm und ein Portrait von jeweils 45 Minuten, die in den Jahren 2000-2004 über 15 mal u. a. in der ARD, 3sat, BR, WDR, MDR und im Schweizerischen Fernsehen SRG gesendet worden sind. Im Sept. 99 wurde ihm vom Deutschland Radio und dem Musikfest Bremen der „Artist in Residence Award“ verliehen. Beim gleichen Festakt erhielt Gideon Kremer den großen Musikpreis des Musikfestes Bremen.

2000 war er Solist der Gala des Bayerischen Rundfunks, anlässlich Lorin Maazels 70. Geburtstag. Im selben Jahr wurde seine CD „Italica Famosa“ in Italien für die „Golden Guitar“ – beste CD des Jahres nominiert. 2005 konzertierte Aniello Desiderio u. a. mit dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und der Deutschen Kammerphilharmonie. Darüber hinaus tourte er durch Mexiko, Indonesien und Europa.

2016.12.06 - 06:41


Konzert: 14.07.2017 - 20:00Uhr

Duo LieberTango | Angel Garcia Arnes (Gitarre) & Alfons Bock (Bandoneon)


Gesucht und gefunden spielen diese beiden Musiker zusammen lieber Tango, im Duo. Mit geatmetem Rhythmus in den Fingerspitzen und Sensibilität für feinste Klangnuance findet ihr Dialog zwischen Gitarre und Bandoneon neuen Reiz, eigene Note und ungewohnt Schönes.

Ihr Tango, leicht, wie hingehaucht, gespielt, träumerischer Dialog zweier Klangvögel, auch mal Schalk hinter allem Kultgehabe, nimmt den „traurigen Gedanken, den man tanzen kann“, mit auf die Federwolke des Lächelns.

Angel García Arnés studierte Klavier und Gitarre in seiner Heimatstadt Salamanca. Dann Studium der klassischen Gitarre und Diplom an der Musikhochschule Hamburg. Auf Tourneen mit veschiedenen südamerikanischen Ensembles folgte er auch während des klassikgeprägten Studiums seiner ursprünglichen Inspiration, der Musik Lateinamerikas. Als Konzertgitarrist und Arrageur tätig im Trio Sureste-Tango, dem Orchester Nissinmann, Cuatro por Tango und im Ensemble Soledad Berrios.

Alfons Bock entwickelte seine Musikalität in der Kindheit an diatonischer und chromatischer Mundharmonika. Es folgten langjähriger Akkordeonunterricht, hausmusikalische und öffentliche Spielpraxis u. a. im Wilhelmsburger Kurorchester. Erst während dieser Zeit kam er mit einem Bandoneon in Berührung. Im Klang und in instrumenteller Anatomie des Bandoneons fand er die autentische Ausdrucksmöglichkeit seiner musikalischen Empfindungen. Er studierte bei Klaus Gutjahr in Berlin und bei Daniel Binelli in Buenos Aires. Zur Zeit unterwegs mit dem Tango-Quartett Cuatro por Tango und im Ensemble Soledad Berrios.

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